Dancing vs. Doing a Style

Dieses Wochenende war ich beim Battle of the Year Partner Meeting in Wien. Am Abend des ersten Tages stand gemeinsam fortgehen auf dem Programm. Nachdem einige der BOTY Organisatoren auch ein bisschen tanzen können ist es ziemlich rund gegangen auf der Tanzfläche. Irgendwann kam dann von einem Mädchen die entscheidende Frage:

“Warum geht Ihr denn in einen House Club?”

Die Antwort liegt auf der Hand: “Zum Tanzen”! Nächste Frage: “Aber ihr macht doch Hip Hop, oder?”

Ich hab kurz versucht ihr zu erklären, dass wir gerne tanzen und die Musikrichtung nicht das ausschlaggebende Kriterium ist. Nachdem Sie meine Argumente aber nicht mal richtig anhören wollte, habe ich ein paar Minuten später nur mit den Augen gerollt und bin dann wieder tanzen gegangen.

In der Vorstellung mancher Menschen tanzen Tänzer aus der Hip Hop Szene nur zu Hip Hop, Ballettleute nur zu klassischer Musik und so weiter. Es mag tatsächlich solche Leute geben aber diese Leute machen Hip Hop oder Breakdance um abends mal abzuschalten oder mit Freunden im Kurs eine Choreografie zu lernen. Tänzer die sich wirklich mit der Materie Tanz beschäftigen tun gut daran sich nicht auf eine Musikrichtung festzulegen.

Neue Musik – Neuer Tanz – Neues Material – Neue Inspiration.

Die einen machen Hip Hop, die anderen tanzen. Hört sich nicht nach einem großen Unterschied an, ist es aber. Und ich schreibe schon wieder viel Bla um nix. Tanzt, zu welcher Musik ihr gerade Bock habt … aber tanzt.

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