thoughts

acknowledge your roots

Every great thing that happens has it’s roots somewhere. Hip hop freestyle is based on social dances and breaking took a lot from rocking and martial arts. Even krumping, which is not officially hip hop, can not deny that it has roots inside the hip hop culture. The music we krump to evolved from hip hop music, some of the moves that are used in krumping have been there before in the hip hop dance styles.

And you know what? There is nothing bad about that. Cultural movements can part, despite the fact of having common roots. What’s not ok, is denying your roots. None of us would be doing what we do, without the people who layed down the foundation. And there is a foundation to everything new, because nothing comes from nowhere.

If you have inspiration in other things, don’t deny it, own it.

A lot of books in the old library of Stangass Asylum

The creative Break

When you are deep in a creative project and force yourself to work on it every day, chances are high that you will encounter some sort of mental block on your way.

For people who write we call it writer’s block. It is a state where you seem to can not proceed any further in the process of creation. While there are many recommended ways how to deal with this kind of issue, there is only one that works well for me. To walk away from the project for some time. This does not mean you have to stop doing your work completely. It just means you should leave this topic alone.

If you write, you can write another story. If you do choreography, you can work on other music. The goal is to give you mind a break from the thing that causes the block. Of course the best thing is to do something completely different, if you can.

When you do this, your subconscious mind keeps working on the issue and more often then not, the solution will come to you in a moment where you are doing something totally unrelated to the topic.

I am out, going to play some video games, to cure my writer’s block.

Salzach Sonne

Die heilende Wirkung der Community

Der Titel meines heutigen Beitrags hört sich ein bisschen esoterisch an. Wenn man die Bedeutung des Wortes betrachtet und nicht die ganzen Assoziationen und Klischees die ihm anhaften, ist er es sogar.

Als ich heute aus dem Haus ging, war ich ziemlich angepisst. Ich hatte mich aufgrund von total unwichtigen Kleinigkeiten viel zu viel aufgeregt und war den ganzen Weg zum heutigen Open Floor im SDC in einem Zustand innerer Unruhe.

Bereits nachdem ich die ersten Leute begrüßt hatte und in kurze Gespräche verwickelt wurde, verflog mein Ärger. Gemeinsames Tanzen, Jammen und Plaudern mit der versammelten Community brachte mich auf andere Gedanken. Und die Wirkung hält an. Mir ist zwar nach dem Training sofort wieder eingefallen, was mich aufgeregt hat. Ich konnte es nach einem tiefen Durchatmen emotional total beiseite schieben. Das war mir vor dem Training unmöglich.

Danke Leute!

Salzach Sonne

Aktive Mitsprache und Ehrlichkeit

In Gesprächen, welcher Art auch immer, ist es wichtig sich aktiv einzubringen, wenn man etwas zu sagen hat. Auf gut Deutsch: Man sollte den Mund aufmachen, wenn das Thema angesprochen wird.

Nichts zu sagen und nachher im Kreis mit Freunden, dasselbe Thema mit neuen Ideen nochmal aufzuwärmen bringt wenig. Es vergeudet Zeit und kostet uns vielleicht eine entscheidende Erkenntnis.

Genau so wichtig ist es, in den Punkten die man anspricht, ehrlich zu sein. Wenn wir als Gemeinschaft etwas nicht lernen, weil jemand kritische Informationen oder auch nur eine wichtige Meinung für sich behält, ist das schlecht für Alle. Jeder von uns könnte das fehlende Puzzleteil in seinem Kopf haben, dass Andere brauchen um ihr Puzzle zu lösen.

Unternehmenskultur

“Unternehmenskultur” ist einer jener Begriffe, der von Unternehmern und Unternehmensberatern gleichermaßen hochgehalten wird. Darunter versteht man Regeln und Verhaltensmuster, die zur Entwicklung von gemeinsamen Werten innerhalb des Unternehmens führen.

Solche Richtlinien und Ideen für das eigene Unternehmen, egal welcher Ausrichtung, können schnell definiert bzw. erdacht werden. Alleine dadurch entwickelt sich aber kein gemeinsames Wertemodell. Dazu bedarf es jahrelanger Praxis, in der ein überwiegender Großteil der beteiligten Menschen, konsistent nach denselben Werten handelt.

Das ist der Stoff aus dem kulturelle Bewegungen geboren werden und marktführende Unternehmen entstehen. Eine solche Kongruenz zwischen Werten und Taten kann nicht erzwungen werden, sondern braucht Zeit zum Wachsen. Und sie braucht die richtigen Leute, die sich wirklich mit der Idee identifizieren.

Hip Hop – Peace, Love, Unity … aber mit Vorbehalt

Heute eröffne ich eine neue Kategorie von Beiträgen namens thoughts. Diese enthält kurze Gedanken, die ich festhalten möchte. Sie sind thematisch nicht sortiert und nicht zwangsweise zusammenhängend.

Unsere subkulturelle Bewegung schreibt sich ja “Peace, Love, Unity and having Fun” auf die Flagge. So weit so gut. Schließlich könnte man damit nicht nur Hip Hop sondern auch andere Sachen regeln.

Leider scheitern wir aber daran, dass wir diese Werte in unserer eigenen Kultur leben. Denn Peace, Love und Unity gibt es nur mit Leuten, die unsere eigene Vorstellung von Hip Hop teilen.

Dabei entfaltet “Peace, Love, Unity” erst dann sein volles Potential wenn wir es als Leitfaden für den Umgang mit allen Menschen nutzen würden. Schade, dass wir es nicht einmal in unserer eigenen kleinen Szene hinkriegen.