Neue Entwicklungen

Es gibt ein paar Neuigkeiten, die zwar nicht direkt relevant für diese Homepage sind, aber mit daran beteiligt, dass ich hier zur Zeit wenig schreibe.

  1. Gerda und ich haben die Homepage unserer gemeinsamen Projekte aktualisiert, weil wir ab jetzt wesentlich mehr Fokus auf die gemeinsame Entwicklung legen wollen. Wen es interessiert, was da abgeht, checkt Euch www.artfeeders.at.
  2. Ich schreibe jetzt zusätzlich für das Rookies at Work Urban Mag. Die Inhalte sind thematisch getrennt. Fachbeiträge die weit in Tiefe gehen oder meine Rants über Dinge, die mich schrecklich aufregen können, verbleiben hier auf meiner Seite. Beiträge die mehr von Interesse für die Allgemeinheit sind findet Ihr ab jetzt dort.
  3. Momentan halten mich die Einreichungen für die diesjährigen Projekte und das Anmelden unseres Kurzfilms Pied Piper Reloaded stark auf Trab.

Sobald es wieder ruhiger wird, gibt es auch auf dieser Seite wieder Rants wie gewohnt. Wir sehen uns…

Why Akram Khan is not wrong.

Quick minirant in English, due to todays Akram Khan bashing on facebook.

Today on facebook I was bombed with an article from the guardians website titled „You’re wrong, Akram. We do need more female choreographers“ from Luke Jennings. He refers to the phrase „we do not need more female choreographers for the sake of it“. The content of the article itself is very good but misses the point of the topic.

No one is advocating the increased representation of women choreographers for the sake of it, or for reasons of box-ticking or political correctness. No one wants tokenism. The issue, which should concern us all, is that dance audiences are being presented, overwhelmingly, with work created from a male perspective. This skews and narrows the range of theatrical experience, and inhibits the evolution of our art form.

This text is from Jennings and shows the issue. But the solution is not to bash someone for being brave enough to take a stand by speaking his mind. The solution to this problem imho would be directors and trustees brave enough to hire and showcase female choreographers. Having more female choreographers would not change the fact that the appreciation of women in this job is low. We need to change our perception to the real problem which is „the amount of female choreographers hired“, not „the amount of female choreographers available“.

By saying „… for the sake of it“, he wanted to shift our focus to the point mentioned above. The real issue are the narrow minded people in powerfull positions who have the choice to hire a woman for the job, but go for a man instead, every time.

Gesehen werden

Ich habe über die Feiertage das Buch Transparenzgesellschaft von Byung-Chul Han gelesen. Er ist ein Philosoph und Autor, der sich in seinen Arbeiten verschiedenen gesellschaftlichen Themen widmet und dabei ungeschönt Themen anspricht, die viele von uns ohnehin beschäftigen.

In Transparenzgesellschaft geht es in einem Kapitel um den aktuellen Trend des „ausgestellt seins“. Dabei handelt es sich um ein Phänomen, das bereits seit längerem zu beobachten ist, welches aber in der Zeit der sozialen Medien in rasantem Maße überhand nimmt.

Das „gesehen werden“ ist heutzutage wichtiger, als ein Kultobjekt zu schaffen. Man verankert sich im Bewusstsein der Gesellschaft durch ständige Präsenz. Dabei ist egal ob ein neues Werk präsentiert wird, die Hauskatze oder das Mittagessen bzw. die Fotos der eigenen Weihnachtsfeier.

Der eigene soziale Status definiert sich durch den Grad des „ausgestellt seins“. Das ist, in meinen Augen, eine beunruhigende Entwicklung, denn sie zeigt eine Gesellschaft von geradezu obszöner Oberflächlichkeit, die nicht nach Tiefe und Entwicklung sucht, sondern nur nach seichter Berieselung.

Dieser Entwicklung Herr zu werden sollte eines der Ziele sein, die es zu verfolgen gilt. Denn ansonsten wird die Verdummung unserer und vor allem folgender Generation noch Ausmaße annehmen, die wir uns heute noch nicht vorstellen können.

Unabhängig davon, bedeutet eine solche Entwicklung für uns Künstler, dass wir diese Methoden teilweise adaptieren müssen um für unsere Arbeit genug Öffentlichkeit zu schaffen. Zumindest solange bis unser Name ein Gewicht hat, dass die Leute anfangen unsere Arbeiten zu suchen, anstatt ihnen nur zu „folgen“.

„Kreativ“ mit System – Bite-Mutation

Bite mit System

Für viele B-Boys ist es schwierig neue Bewegungen zu entwickeln. Gleichzeitig ist es verpönt und gilt als respektlos Moves von anderen Tänzern zu kopieren. Eine Zwickmühle wenn es darum geht, neues Bewegungsvokabular zu erarbeiten.

Die hier vorgestellte Methode stellt ein Hilfsmittel für all jene dar, die sich schwer damit tun selbst originelle Bewegungen zu erdenken ohne auf fremdes Material zurück zu greifen. Tänzer deren Kreativität am Übersprudeln ist, brauchen natürlich nicht auf solche Methoden zurück zu greifen. Für alle Anderen ist ein bisschen systematische Hilfe nicht schlecht. Weiterlesen

Music Monday VII

In letzter Zeit war ich ziemlich beschäftigt mit Proben zum neuen Hungry Sharks Theaterstück „Anthropozän“, dem Showcase fürs diesjährige Flavourama und den Vorbereitungen zum Kurzfilm „Rattenfänger von Salzburg“. Ich habe einige Music Mondays ausgelassen, deshalb gibt es heute ein Triple Feature.

Nina Simone – Take Care of Business

Zhu – Paradise Awaits

Lowkey – Terrorist?

 

Music Monday VI – Tomorrow People & Immortal Technique

Heute wieder mit einem Double Feature. Der erste Track ist von den Tomorrow People (haben nix mit der Fernsehserie am Hut). Tomorrow People sind eine Reggae Band aus Neuseeland. Zuerst gehört durch einen Post von B-Boy Krake aus Kärnten. Thx.

Zweiter Track: Immortal Technique braucht keine Einführung. Rap mit Inhalt gefällig? Da habt ihr.

Don’t be Hip Hop, be like Hip Hop

eyeInTheHeart

My belief is that the truth is a truth until you organize it, and then becomes a lie. I don’t think that Jesus was teaching Christianity, Jesus was teaching kindness, love, concern, and peace. What I tell people is don’t be Christian, be Christ-like. Don’t be Buddhist, be Buddha-like.

-Wayne Dyer

Ich versuche seit Wochen einen Artikel fertig zu schreiben, der meine Gedanken über die heutige Hip Hop Szene ausdrückt. Vor allem geht es dabei um das mögliche Potential im Gedankengut von Hip Hop und warum die Leute aus der Szene es trotzdem nicht schaffen die positive Energie die dem Ganzen inne wohnt so zu nutzen, dass sie auch etwas wirklich positives bewirkt. Weiterlesen